09.11.2007 / ENERGY GLOBE Award

Wiener Wirtschaft für den Umweltschutz

Die BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH holt sich mit dem Projekt "Haus am Mühlweg" den ENERGY GLOBE Vienna 2007.

"Die Wiener Wirtschaft bekennt sich seit Jahren zu einer nachhaltigen Umweltpolitik. Unsere Unternehmen und Institutionen zeichnen sich durch besondere Innovationskraft aus, wenn es um nachhaltige und umweltgerechte Lösungen geht. Der ENERGY GLOBE holt die gelungensten Best-Practice-Beispiele vor den Vorhang und forciert damit Umweltschutz auf globaler Ebene", betonte die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Brigitte Jank, bei der gestrigen Verleihung des ENERGY GLOBE Vienna im Tuchlauben Kino.

Den ersten Preis des heurigen ENERGY GLOBE Vienna sicherte sich das Projekt "Haus am Mühlweg" der BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH. Eine 70 Wohneinheiten umfassende Mietwohnanlage wurde in Holzmassivbauweise bei gleichzeitiger Umsetzung des Passivhauskonzeptes errichtet. Maßgeblich für den Innovationscharakter dieses Projekts sind unter anderem der Testeinsatz von Vakuumdämmung sowie der forcierte Einsatz industrieller Vorfertigung der Holzstruktur. Der zweite Platz ging an die Teppichwäscherei "der Bischof" für das Projekt "Teppichreinigung mit Sauerkrautbakterien". Das Projekt "El Sol - Mit Österreichischem Know-how wird Solarenergie in Südamerika populär" der Windkraft Simonsfeld GmbH wurde mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Ziel des vor neun Jahren von Wolfgang Neumann gegründeten ENERGY GLOBE ist es, möglichst viele erfolgreiche und nachhaltige Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf der ganzen Welt werden regionale, nationale, kontinentale und internationale ENERGY GLOBE verliehen. "Die Wirtschaftskammer Wien und die Stadt Wien greifen Wiener Betrieben außerdem über den ÖkoBusinessPlan unter die Arme. Jährlich werden über diese Plattform rund 900.000 Euro an Betriebsförderungen ausbezahlt. Die mehr als 500 Wiener Betriebe, die seit 1998 am ÖkoBusinessPlan teilgenommen haben, haben unter anderem 109.000 Tonnen Abfall, 138 Millionen Kilowattstunden Energie und 68 Millionen Transportkilometer eingespart", so Jank abschließend.

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