01.03.2008 / Österreich

Naturdämmstoff „Hobelspäne“

Hobelspäne sind mehr als nur Abfall: Das, was bei der Bearbeitung von Fichte, Kiefer und Tanne übrig bleibt, findet als hochwertiges Dämmmaterial Verwendung.

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen bewähren sich immer mehr. Denn sie werden sowohl gesundheitsrelevanten Faktoren als auch der Forderung nach nachhaltiger Bauweise gerecht.

Ein Beispiel dafür ist die Hobelspäne-Dämmung. Sie besteht aus ausgesuchten Resten der in großen Mengen anfallenden Hobelabfälle von Fichte, Kiefer und Tanne - nur Hobelspäne dieser Nadelhölzer werden verwendet.

Die gesiebten Hobelspäne werden entstaubt und mit Molke und Soda besprüht bzw. mit Lehm gemischt.

Verarbeitet werden die Späne, indem sie entweder vollautomatisch in halbseitig offen gelassene Tafeln eingebracht werden oder in vorher erstellte geschlossene Dämmkästen eingeblasen bzw. von Hand eingeschüttet und verdichtet werden. Geeignet ist die Hobelspäne-Dämmung für Dächer, Decken und Wände für den Wärme- und Schallschutz im Holzbau.

Dämmprodukte aus Hobelspänen sind ohne weitere Aufbereitung wieder verwendbar und können auch kompostiert werden.

RN