17.04.2008 / EU & International
Mit jedem Mausklick wird es grün
Startseite von ecocho
Das neue Such-Portal ecocho setzt auf die bewährte Technik von Google und Yahoo und soll folglich ähnlich zuverlässige Ergebnisse liefern. Als besonderer Nebeneffekt können Nutzer durch die Verwendung der Suchmaschine aber zusätzlich auch etwas für die Umwelt tun. So wird der Großteil der erwirtschafteten Einnahmen von den Betreibern in den Kauf von Emissionszertifikaten der offiziellen australischen CO2-Ausgleichsbehörde Greenhouse Gas Abatement Scheme (GGAS) investiert. Diese pflanzt im Zuge eines speziellen CO2-Ausgleichsprogramms Bäume, die zur Reduktion der Treibhausgase beitragen.
"Unsere Websuche ist die einfachste Möglichkeit für jeden Menschen, mit einer kleinen Änderung im Alltag einen positiven Einfluss auf das Klima zu nehmen", erklärt Plattformgründer Tim Macdonald im Exklusivinterview mit pressetext. "Allein in Deutschland werden jeden Monat mehrere hundert Mio. Internetsuchen durchgeführt. Wenn davon nur ein Prozent über unser Portal liefe, wäre das schon ein großer Beitrag zur Reduzierung der klimaschädigenden Treibhausgase", rechnet Macdonald vor. Schon 1.000 Suchanfragen würden ausreichen, um die Pflanzung von zwei neuen Bäumen zu finanzieren. Umgerechnet entspricht das laut Angaben von ecocho einer Reduktion der CO2-Belastung in der Atmosphäre um eine Tonne. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 pro Tag liegt in Deutschland Angaben des Umweltbundesamts zufolge bei 29,3 Kilogramm. "Jede Suche auf ecocho leistet somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz - und das zum Nulltarif", betont Macdonald.
Die Benutzung von ecocho ist kostenlos. Das Unternehmen finanziert sein Umweltengagement aus Werbeeinnahmen. "Wir wollen in Zukunft etwa 70 Prozent der Einnahmen aus ecocho.com in CO2-reduzierende Maßnahmen investieren", kündigt Macdonald an.
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